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FrolleinDoktor

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12. August 2013 |

Keine Chance der Sommergrippe!

Ausgerechnet zur schönsten Jahreszeit mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsweh und Schnupfen flachliegen? Keine schöne Sache! Es gibt einige Tricks, mit denen Sie das Risiko für eine Sommergrippe drastisch verringern können:

  • Die meisten Viren werden über die Hände übertragen - deshalb ist eines am allerwichtigsten: Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen! Wasser und Seife genügen, spezielle Desinfektionsmittel sind unnötig. 
  • Möglichst wenig mit den Händen im Gesicht rumwischen. Den Schweiß besser mit einem Papiertuch abstreifen, beim Sport ein Stirnband tragen, Kopf nicht in die Hände stützen.
  • Klimaanlagen soweit möglich auslassen. Auf jeden Fall darauf achten, dass sie nicht zu kalt eingestellt sind. Kommt man verschwitzt von draußen in unterkühlte Räume, ist die Gefahr für eine Erkältung besonders groß. Am besten immer eine leichte Strickjacke oder ein Tuch dabei haben.
  • Auch wenn es angenehm scheint: Zugluft meiden! Bei Durchzug im Haus oder im Auto ein leichtes Tuch um Schultern und Nacken legen.
  • Auf warme Füße achten! Gerade jetzt in der Barfuß-Saison werden die Füße an kühleren Tagen leicht kalt – das wirkt sich auf den ganzen Organismus aus. Denn jede Form von Kälte schwächt den Organismus und fördert – vor allem bei Frauen – eine Blasenentzündung. Zuhause einfach Wollsocken anziehen oder ein warmes Fußbad machen.

Durch das viele Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit – die muss aufgefüllt werden, damit die Abwehr auf Zack bleibt. An heißen Tagen also mehr trinken als gewöhnlich: 2-3 Liter sollten es sein. Am bekömmlichsten sind allerdings keine eisgekühlten Getränke, sondern Shakes aus verdünnten Säften sowie mit frischen Früchten und Minze oder Zitronenmelisse aromatisiertes Wasser. Auch abgekühlte Kräutertees (vorzugsweise aus Hibiskus, Minze, Verveine, Zitronenmelisse) mit ein paar Zitronenscheiben sind angenehm erfrischend. (Foto: Nele Braas)

Und wenn es Sie dennoch erwischt hat und die Nase läuft oder der Hals kratzt:

Stündlich mit Salbei- oder Ringelblumentee gurgeln (links: blühende Ringelblumen). 1 Tee-
löffel Kraut oder Blüten mit 1/4 Liter Wasser aufbrühen, 2-4 Minuten ziehen lassen, abseihen und etwas abkühlen lassen).

Damit die Luft nicht so trocken ist und die Atemwege unnötig reizt: Wasserschalen im Raum aufstellen und/oder feuchte Tücher aufhängen (vor allem im Schlafzimmer).

Wer eine Nasendusche hat – prima, denn damit kann man oberflächlich anhaftende Viren aus der Nasenschleimhaut waschen. Regelmäßig angewendet beugt die salzhaltige Nasenspülung ohnehin Schnupfen vor.

Vorsicht mit abschwellenden Nasentropfen bei verstopfter Schnupfennase! Werden sie zu oft und zu lange angewendet, trocknen sie die Nasenschleimhaut zu sehr aus. Dadurch verliert sie ihre Abwehrkraft und der Schnupfen dauert eher noch länger.

Wichtig: Fieber nicht medikamentös unterdrücken, sondern zulassen und für 1-2 Tage ab ins Bett – das ist die beste Methode, um die Viren rasch wieder loszuwerden!

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